Philosphische Praxis

Ein schwarzer dekorativer Rahmen mit einer symmetrischen Verzierung in der Mitte

Was ich unter Philosophischer Praxis verstehe

Viele Probleme, Krisen und Lebensfragen sind philosophischer Natur – und sollten auch als solche behandelt werden. 

Die Philosophische Praxis kann eine Tiefe erreichen, die andere Formen der Beratung nicht in ihrem Horizont führen. Sie widmet sich Krisen, die weder nach schneller Lösung noch nach Heilung verlangen, sondern nach Klärung, Orientierung und dem Mut zur inneren Wahrhaftigkeit. 

Wer bin ich – jenseits meiner Rollen? Wie können wir unser Leben aktiv gestalten, es selbst in die Hand nehmen? Was heißt es, ein gutes Leben zu führen? Welche Gründe tragen mein Denken und Handeln? Wie kann ich meinem Leben Tiefe geben? Was heißt es, frei zu sein – im Denken und im Leben? 

Solche Fragen benötigen Raum und Zeit. Sie entziehen sich der schnellen Antwort, denn Leben ist nicht so flach, wie es uns oft dargestellt wird. 

Philosophische Praxis eröffnet einen geschützten Denkraum, in dem begonnene Gedanken geordnet, vertieft und geklärt werden können. Im Zentrum stehen keine Lösungen im therapeutischen Sinn, sondern tragfähige Fragen, begriffliche Präzision und eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Welt- und Selbstbeziehung. 

Sokrates bezeichnete seine Methode als „Mäeutik“, als Hebammenkunst: Nicht die Übernahme fremder Lehren, sondern das Gebären eigener Einsichten. In dieser Tradition verstehe ich meine Arbeit. 

In der Gegenwart wurde die Philosophische Praxis 1982 durch Gerd Achenbach neu begründet, bei dem ich im Rahmen eines Meisterkurses studieren durfte. 

Philosophischer Salon ZEIT UND GEIST

Mit der Eröffnung der ersten Philosophischen Praxis verlegte er das Philosophieren bewusst aus dem universitären Raum in die konkrete Lebenswelt und verstand sie als „Ernstfall der Philosophie“. Dieser Auffassung schließe ich mich an. 

Meine Praxisräume befinden sich in der Linzer Altstadt sowie in Wien. Darüber hinaus stehe ich als Gast für Gespräche, Workshops und Denkformate in Institutionen, Unternehmen oder privaten Kontexten zur Verfügung. Ein konkretes Problem, eine große Krisis oder einfach die Lust am Philosophieren – dafür gibt es die Philosophische Praxis. 

„Philosophie kann uns dabei helfen, aus unserer intellektuellen Trägheit auszubrechen und unser Leben lebendiger zu gestalten“

„Das Leben ist nicht so seicht, wie es uns oft verkauft wird.
 Gemeinsam mit anderen möchte ich durch Philosophie und Kunst der wahren Natur des Lebens nachgehen: tiefgründig, erhaben und zugleich lustvoll.“

Philosphischer Salon

Ornament

Was ich unter Philosophischem Salon verstehe

Philosophischer Salon ZEIT UND GEIST

Der Philosophische Salon ist eine besondere Form des gemeinsamen Denkens. Er versammelt Menschen, die einen Austausch suchen, der über das bloße Vertreten von Meinungen hinausgeht. Nicht das schnellere Argument entscheidet, sondern die Bereitschaft, Gedanken gemeinsam zu entfalten, Zweifel auszuhalten und neue Perspektiven zu eröffnen. Klingt unmodern? Ist es auch. 

Historisch knüpft der Salon an die Gesprächskultur der französischen Aufklärung an. In diesen Salons zirkulierten Ideen, bevor sie festgeschrieben wurden; Philosophie, Kunst, Politik und persönliche Erfahrung begegneten einander als lebendige Praxis. 

In dieser Tradition steht mein Salon ZEIT UND GEIST. Er ist weder Seminar noch Vorlesung, sondern ein offenes Format zwischen Gespräch, Reflexion und gemeinsamer Aufmerksamkeit. Denken wird hier nicht beschleunigt, sondern strukturiert. Wissen nicht angehäuft, sondern vertieft. 

Der Salon findet in Linz und Wien statt und kann darüber hinaus für geschlossene Gruppen gebucht werden – etwa für Institutionen, Unternehmen oder private Kreise. Thema, Dauer und Rahmen werden jeweils gemeinsam entwickelt. 

„Philosophie ohne Schönheit,
Denken ohne Sinnlichkeit,
Wissen ohne Erkenntnis
– hat Asche und kein Feuer als Gegenstand.“

„Philosophische Dramaturgie bedeutet, Gedanken nicht nur zu erklären, sondern sie so zu inszenieren, dass Menschen sie erleben können, denn: im Erlebnis kommt es zur Erknenntnis.“